Tag: ‘Jungpfadfinder’

Pfannkuchen online

Um etwas Abwechslung in die Online Gruppenstunden zu bringen, haben unsere Juffis vom blauen Wunder ein Experiment gewagt. Pfannkuchen online. Vor der Gruppenstunde wurden die Kinder über die Zutaten informiert und dann ging es los. Erstmal alle Zutaten und Gerätschaften auf den heimischen Herd bringen. Eier und Milch mischen, und das auch brav nach Anleitung. Man kam sich vor wie in einer Fernseh-Kochsendung oder bei der Zubereitung eines Zaubertranks. Es wurde gequirlt, geschlagen, fein verteilt. Und dann war es soweit. Der Teig durfte in die Pfanne. Goldbraun sollten die Pfannkuchen werden. Und nun das Erfolgserlebnis für die Gruppenkinder, es klappt. Zumindest bei den meisten gab es doch sehr schöne Pfannkuchen. Der eine machte sie sich süß, der andere herzhaft. Und zum Schluss haben wir sogar gemeinsam gegessen – wobei manchmal auch die restlichen Familienmitglieder von den neuen Backkünsten der Kinder profitieren konnten. Und das alles per Handy online. Mal ein neues, aber auch schönes Gemeinschaftserlebnis. Und vielleicht gibt es in einer der nächsten Gruppenstunden eine Fortsetzung…

Virtuelles Treffen statt Lagerfeuer-Stimmung – Bericht im Kölner Stadtanzeiger

Vor ein paar Wochen bekamen wir Juffis vom Blauen Wunder in unserer Online-Gruppenstunde Besuch von Florian Eßer, einem freien Journalisten, der auch für den Kölner Stadtanzeiger schreibt. Er wollte mit uns über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf uns sprechen. So haben wir ihm erzählt, was wir als Pfadfinder seit Anfang der Pandemie vermissen. Unsere wöchentlichen Treffen am Jugendheim, die Gemeinschaft, unsere Zeltlager und die vielen Aktionen. Dazu berichteten wir, was wir statt dessen nun machen. Gruppenstunden online mit möglichst viel Abwechslung, digitale Aktionen und die Nutzung der kurzen Zeiten der realen Zusammentreffen. Zuletzt konnten wir auch noch einen Ausblick in die Zukunft geben und wir freuen uns, wenn bald alles wieder normaler wird. Das Ergebnis unserer Berichte könnt ihr in dem Artikel sehen, den uns der Kölner Stadtanzeiger freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

JOTA/JOTI 2020

Jamboree on the air/ Jamboree on the internet, das weltweit größte Pfadfindertreffen mit der Möglichkeit auch digital teilzunehmen. In Zeiten von Corona sicherlich eine gute Option. Über das Internet hatten wir z.B. Kontakt zu den Pfadfinderstämmen Bundschuh des BdP aus Karlsruhe oder dem VCP Stamm Chico Mendes in Altenhagen, per Amateurfunk erreichten wir unter anderem die diesjährige Deutsche Leitstation DP5G und das World Scout Bureau Global Support Centre in Luxemburg sowie weitere Pfadfinder z.B. in Italien, Luxemburg und Belgien. Eine kleine Übersicht haben wir auch bereit gestellt. Wir chatteten viel über Scoutlink oder haben dort einen virtuellen Zeltplatz bei Minecraft gebaut. Spaß hatten wir auch dabei mit Licht zu „malen“ oder von unserem Stamm aus die Werwölfe im Düsternet deutschlandweit anzuleiten. Wir haben ein wenig gelötet und ein Experiment war dann auch noch Bilder per Funk zu übertragen, und es hat funktioniert! Für nächstes Jahr haben wir schon neue Ideen…

36° und es wird noch heißer!? – Juffi-Sommerlager in Dedenborn

Gruppenfoto Juffi-Sommerlager 2020

Puh. Sommerlager in Corona-Zeiten und Hitze pur. Als kleine Bezugsgruppe sind beide Juffi-Gruppen gemeinsam auf einen Pfadfinderzeltplatz nach Dedenborn an der Rur gefahren. Wir haben der Hitze getrotzt und ein wunderschönes Zeltlager regelkonform erlebt. Leider war die Zeit viel zu kurz.

Eine lange Wanderung über den Weihrauchberg führte uns zu mehreren Geocaches und Schmunzelsteinen. An der Ölmühle konnten wir ein kleines Picknick am Bach genießen, passte zur „Schlemmertour“ – so hieß ein Teil des Weges.

Zurück im Lager gab es eine kurze „Bachwanderung“ zur Abkühlung und dann die Vorbereitung des Abendessens samt Stockbrot am Lagerfeuer. Hier haben alle mitgeholfen, sei es beim Holzholen oder -hacken, Feuermachen, Dreibeinaufstellen, Essenzubereitung, …

Begleitet wurde das Lager übrigens die ganze Zeit (morgens, mittags, abends) durch laut blökende Kühe, die irgendwie auch ihren Weg aus dem Gatter gefunden hatten. Spiele (Schlafsackparty!), Quatschen und Gesang am Lagerfeuer mit schöner Gitarrenbegleitung rundeten die Fahrt ab. In guter Gemeinschaft haben wir auf- und abgebaut und ein tolles Lager veranstaltet.

#Scoutingneverstops – Werwölfe im Düsternet

Werwölfe im Düsternet

Werwölfe, Düsternet? Unsere Jungpfadfindergruppe „Das blaue Wunder“ hat sich trotz Corona und den Osterferien mal wieder zur virtuellen Gruppenstunde getroffen. Die letzten Male haben wir viel „gescribbelt“ oder ein Quiz gespielt. Jetzt ging es aber in den Düsterwald bzw. das Düsternet. Mit Unterstützung aus einem befreundeten Stamm konnten wir die Reise antreten. Wie immer mit kleinen technischen Schwierigkeiten, aber die konnten wir irgendwann auch beiseite legen. Im Düsternet wurde unser Dorf von Werwölfen heimgesucht und die Dorfbewohner versuchten verzweifelt der Plage Herr zu werden. Leider gelang dies nicht und der letzte verbliebene Werwolf hatte zum Schluss das Dorf erobert und gewonnen. So konnten wir wieder eine abwechslungsreiche virtuelle Gruppenstunde beenden. Mal schauen, was die nächsten Wochen bringen…

Kölner Dom erlebt das blaue Wunder

Die letzte Gruppenstunde verbrachten die Jungpfadfinder vom blauen Wunder unter dem Kölner Dom. Wir hatten die einmalige Gelegenheit zusammen mit dem Domkapitular Dominik Meiering den Geheimnissen des Doms auf den Grund zu gehen. Gemeinsam sind wir unter den Dom gestiegen und haben in den Ausgrabungen die Historie des Domes bis in die Römerzeit kennengelernt. Wir erfuhren Bautechniken und Baugeschichte aus alten Jahrhunderten und die geheimnisvolle Geschichte des Domes. So entdeckten wir in der exklusiven Führung die fantastische Baukunst des Mittelalters und sonst unzugängliche Ecken und Bereiche.

Halloween im Jugendheim

Gruselig war es in der Halloweennacht. Die Juffis vom „blauen Wunder“ schlichen schaurig kostümiert durch die Straßen und sammelten begierig Süßigkeiten. Nach einigen Stunden harter Arbeit kamen wir zurück ins Jugendheim. Dort war alles schon passend dekoriert, so dass wir beim Werwolfspiel noch eine abendliche Pizza genießen konnten und nach der Geisterstunde dann todmüde ins Bett bzw. die Schlafsäcke fielen. Zu unchristlicher Zeit ging es am nächsten Morgen schon wieder weiter. Das Werwolfspiel wurde fortgesetzt und einige tapfere Dorfbewohner machten sich auf das Frühstück zu jagen, bzw. Brötchen zu kaufen. Gut gestärkt konnten wir uns dann gemeinsam daran begeben, alles wieder in den Originalzustand zu verwandeln. Nach getaner Arbeit gab es dann zur Belohnung noch viele erbeutete Süßigkeiten. Fünf, vier, drei… Und eine wunderschöne Übernachtung fand ihr Ende.

Fährt die KVB mit Ökostrom und was macht die Leitstelle?

Im Rahmen des Ökologieprojektes unserer Juffigruppe haben wir letzten Dienstag die Leitstelle der Kölner Verkehrsbetriebe besichtigt. Uns wurde viel erklärt, die Anzeigetafeln nach Stromversorgung und Position der Bahnen/Busse, die Aufgaben der Leitstelle, warum welche Haltestellen per Monitor überwacht werden, was in einem Notfall passiert und vieles mehr. Die Mitarbeiterin der KVB wurde regelrecht mit Fragen gelöchert. Sie kam kaum zu Wort, wenn sie mal etwas fertig erzählen wollte, denn die nächste Frage stand schon wieder an. Irgendwann hatte sie dann endlich Feierabend und der Pressesprecher der KVB hat die Aufgabe übernommen uns noch einiges zu berichten. So erfuhren wir z.B. das die KVB nur den Ökostrom der Rheinenergie nutzt, eine ganze Buslinie schon elektrisch fährt und noch vieles geplant ist.

Gruppenfahrt mit Hindernissen

Eigentlich sollte es dieses Wochenende nach Wershofen in der Eifel zum Zelten gehen. Aber krankheitsbedingt mussten wir ganz kurzfristig umdisponieren und am Freitagabend haben wir dann entschieden – Übernachtung im Jugendheim. Juffis sind ja flexibel. Also startete unser Programm damit, den Gruppenraum von Zelten freizuräumen und Lebensmittel für die Aktion einzukaufen. Die Gruppe teilte sich auf, jeder machte etwas. Lagerfeuer, Bus ausräumen, Zelt falten, Einkaufen und den Beamer für den späteren Abend vorbereiten. Damit zeigten sich die nächsten technischen Hindernisse. Der Beamer wollte sich nicht mit dem mitgebrachten DVD-Player verbinden (SCART-HDMI passt einfach nicht zusammen). Also nächsten DVD Player organisiert. Zwischendurch wurde Stockbrotteig hergestellt und der Grill angeworfen. Der nächste DVD-Player hat dann nicht mit der Stereoanlage harmonieren wollen. Also auch hier wieder improvisiert. Wir können das! Grillgut war fertig, der Regen kam. Irgendwie passend, jetzt hatten wir einen guten Grund die Filmsession zu starten. Nachts war der Hunger auf Stockbrot dann kleiner, der auf Knabberkram größer. Es ging nach einer für den ein oder anderen sehr kurzen Nacht morgens nochmal ans Lagerfeuer – und so gab es zum Frühstück neben Brötchen auch Stockbrot. Dann musste noch der Rest von der geplanten Gruppenfahrt aus dem T5 geholt werden. Gaskocher, drei Zelte, Biertisch usw. Also noch mal richtig Arbeiten. Zur Entspannung gab es dann noch ein kurzes Bad im Pool und zum Schluss ein Eis. Ende gut alles gut! Es war schön!

Kochduelle der Dienstags-Juffis

Wir bei den Dienstags-Juffis haben schon viele Aktionen in der Gruppe gemacht. Vor allem in den Gruppenstunden. So hatten wir in der letzten Zeit z.B. bereits zweimal tolle Kochduelle.

Wir haben uns für unsere Kochduelle in Teams eingeteilt. Das war immer gleich. Abgesehen davon waren die beiden Male doch ziemlich unterschiedlich. Meiner Meinung nach haben sich unsere Leiter Jörg und Didi beim zweiten Mal mit der Planung wirklich noch mal selbst übertroffen. Auch wenn ich das erste Mal auch ziemlich nice fand.

Beim ersten Mal haben unsere Teams ein Menü erstellt, Geld bekommen und konnten im REWE selbst die Zutaten kaufen. Es gab beim Duell dann ein Mädchen- und ein Jungen-Team. Beide haben ihre Menüs gekocht – was auf Zeit lief – und dann haben alle zusammen gegessen. Unsere Leiter – die nämlich die Jury spielten – durften zuerst probieren, auch wenn die Reihenfolge der Gänge der Menüs der beiden Teams dabei etwas durcheinander kam, was aber niemanden störte. Hauptsache war ja auch dass es allen schmeckt. Am Ende hat unsere Jury netterweise das Spülen übernommen.

Beim zweiten Mal war es ein komplett anderes Konzept. Es gab drei verschiedene Teams mit gleich vielen Köchen. Die Leiter haben die Zutaten besorgt, so dass beide Teams dann genau die gleichen Zutaten hatten. Daraus mussten die Teams während eines vorher bereits gesetzten Zeitlimits ein Gericht zusammenstellen. Es mussten alle Zutaten verwendet und auch noch schön angerichtet werden. Dann durfte unsere Jury probieren. Dieses Mal gab es die Kategorien Aussehen, Teamarbeit, Geschmack und Kreativität in denen man jeweils ein bis fünf Sterne verdienen konnte. Am Ende konnte jeder von allen Gerichent noch mal probieren. Jeder hat beim Spülen mitgeholfen, die Sachen vom eigenen Team gespült und weggeräumt. Sodas alles wieder sauber war.

Ich glaube unsere ganze Gruppe hatte sehr viel Spaß und dass wirklich jeder von uns etwas in der Art auf jeden Fall gerne mal wieder machen würde. (Klea)