Archiv von 2020

JOTA/JOTI 2020

Jamboree on the air/ Jamboree on the internet, das weltweit größte Pfadfindertreffen mit der Möglichkeit auch digital teilzunehmen. In Zeiten von Corona sicherlich eine gute Option. Über das Internet hatten wir z.B. Kontakt zu den Pfadfinderstämmen Bundschuh des BdP aus Karlsruhe oder dem VCP Stamm Chico Mendes in Altenhagen, per Amateurfunk erreichten wir unter anderem die diesjährige Deutsche Leitstation DP5G und das World Scout Bureau Global Support Centre in Luxemburg sowie weitere Pfadfinder z.B. in Italien, Luxemburg und Belgien. Eine kleine Übersicht haben wir auch bereit gestellt. Wir chatteten viel über Scoutlink oder haben dort einen virtuellen Zeltplatz bei Minecraft gebaut. Spaß hatten wir auch dabei mit Licht zu „malen“ oder von unserem Stamm aus die Werwölfe im Düsternet deutschlandweit anzuleiten. Wir haben ein wenig gelötet und ein Experiment war dann auch noch Bilder per Funk zu übertragen, und es hat funktioniert! Für nächstes Jahr haben wir schon neue Ideen…

Hochstufung bei den Wölflingen

Gestern wurden drei unserer Wölflinge bei einer feierlichen Lagerfeuerrunde mit Banner und Fackeln zu den Juffis hochgestuft. Auch wenn die Stufung dieses Mal aufgrund von Corona nur im kleinen Rahmen stattfinden konnte, durfte eine Herausforderung für die angehenden Juffis natürlich nicht fehlen. Die Aufgabe bestand darin ein Lagerfeuer komplett eigenständig zu entfachen. Das meisterten die drei aber mit Bravour und so stand dem Übertritt zu den Juffis nichts mehr im Wege. Nachdem noch der Abschiedsbrief von B.P. vorgelesen wurde, war es auch schon soweit und die drei bekamen von ihren zukünftigen Leitern die blauen Halstücher umgelegt. Jetzt war es Zeit mit allen gemeinsam mit Schokobananen am Lagerfeuer zu feiern!

Kontakt mit Leuchttürmen und Leuchtschiffen

Dieses Jahr haben wir aus einem Nachlass ein nagelneues Funkgerät vermacht bekommen. Nachdem das Gerät vor kurzem im Jugendheim installiert und einem ersten Praxistest unterzogen wurde, nahmen wir mit unserer Clubstation DL0DHC am International Lighthouse and Lightship Weekend teil. Die Technik wurde aufgebaut und wir starteten langsam durch. Wir hatten u.a. Kontakte mit dem Leuchtturm Hammer in Dänemark, dem Leuchtschiff Laesso Rende, dem Leuchtturm Punta de Melenara auf Gran Canaria, dem Alten Leuchtturm auf Wangerooge oder dem Leuchtturm Marina di Ravenna in Italien. Auf einem Leuchtturm in Frankreich in Berck sur Mer konnten wir deutsche Funkamateure aus Bad Honnef erreichen. Der mit 65 Metern höchste Leuchtturm Deutschlands in Campen, der Eiffelturm der Nordsee, steht auch in unserem Stationslogbuch. Wir sind gespannt, wie die Bestätigungs-QSL-Karten aussehen. Eine kleine schöne Aktion, um mit der Welt – trotz Corona – in Kontakt zu kommen.

Spaß, Spiel, Wasser und Feuer – eine super Wö-Fahrt

„Heute hier, morgen dort…“ – egal ob um kurz vor Mitternacht im tiefen Wald, in der brüllenden Mittagshitze beim Wandern oder entspannt am Nachmittag im Schatten – das Lied passt laut uns Wös einfach immer!

Am Freitag begannen wir unsere Gruppenfahrt alle zusammen mit einem ziemlich langen Einkauf (Ich hab’s als erstes in Bio gefunden…..kawumm, schepper…..), bei dem wir aber viel Spaß hatten. Immerhin haben wir alle zusammen entschieden, was es zu essen geben soll und es stand ein Eis in Aussicht. 😊

Schwer bepackt, rannten wir dann zum Bus (Gottseidank, gerade noch bekommen) und unterhielten dann den ganzen Bus mit rollenden Trauben und Erdbeeren. Die Fahrt war auf jeden Fall sehr actionreich für uns, kein Wunder, dass wir unsere Haltestelle verpassten. Also hieß es dann doch durch die pralle Mittagshitze zum Zeltplatz wandern (Achtung Erdbeere!). Aber so war die Vorfreude auf den späteren Sprung in den See nur umso größer!

Neben Kanufahren (natürlich sind wir gekentert!), legendären Fußballspielen (die Verlierer mussten spülen), jede Menge planschen im kalten See, coolen Henna-Tatoos (besondere Beachtung hier an unser Gemeinschaftswerk auf dem Rücken von ***), machten wir noch eine Nachtwanderung mit unerwarteter Wendung. Eigentlich schon am Zielpunkt angekommen, hörten wir auf einmal Hilfe – Schreie von Micha. Da hatten doch tatsächlich ein paar Pfadis, Rover und Leiter einfach Micha entführt. Ganz schön gruselig. Aber gemeinsam schafften wir es, trotz einiger Untoter, ihn zu finden. Um ihn zurückzubekommen, mussten wir hart verhandeln, aber konnten die Überfäller schließlich überzeugen uns Micha im Austausch gegen ein Frühstück am nächsten Morgen zurück zu geben. Was die Pfadis, Rover und Leiter noch nicht wussten, als wir uns bereitwillig erklärten ihre Brötchen zu schmieren: In unserem Lager herrscht Besteckverbot. War auf jeden Fall sehr lustig.

Nach einer gemeinsamen Lagerfeuerrunde und Stockbrot, war auch schon wieder der nächste Tag und somit das Ende unserer Fahrt angebrochen. Auf dem Rückweg besichtigten wir noch die Aggertalhöhle. Bei einer angenehmen Kühlschranktemperatur sahen wir alte Fossilien und zwängten uns durch einen ganz engen Gang. Vor langer Zeit ist dort wohl ein Pastor einmal steckengeblieben, der dann mit Schmierseife befreit wurde. Die haben wir zum Glück nicht gebraucht!

Nach unserer gewohnten Reflexion beendeten wir unsere Fahrt mit „Nehmt Abschied Brüder“.

36° und es wird noch heißer!? – Juffi-Sommerlager in Dedenborn

Gruppenfoto Juffi-Sommerlager 2020

Puh. Sommerlager in Corona-Zeiten und Hitze pur. Als kleine Bezugsgruppe sind beide Juffi-Gruppen gemeinsam auf einen Pfadfinderzeltplatz nach Dedenborn an der Rur gefahren. Wir haben der Hitze getrotzt und ein wunderschönes Zeltlager regelkonform erlebt. Leider war die Zeit viel zu kurz.

Eine lange Wanderung über den Weihrauchberg führte uns zu mehreren Geocaches und Schmunzelsteinen. An der Ölmühle konnten wir ein kleines Picknick am Bach genießen, passte zur „Schlemmertour“ – so hieß ein Teil des Weges.

Zurück im Lager gab es eine kurze „Bachwanderung“ zur Abkühlung und dann die Vorbereitung des Abendessens samt Stockbrot am Lagerfeuer. Hier haben alle mitgeholfen, sei es beim Holzholen oder -hacken, Feuermachen, Dreibeinaufstellen, Essenzubereitung, …

Begleitet wurde das Lager übrigens die ganze Zeit (morgens, mittags, abends) durch laut blökende Kühe, die irgendwie auch ihren Weg aus dem Gatter gefunden hatten. Spiele (Schlafsackparty!), Quatschen und Gesang am Lagerfeuer mit schöner Gitarrenbegleitung rundeten die Fahrt ab. In guter Gemeinschaft haben wir auf- und abgebaut und ein tolles Lager veranstaltet.

Leitertag 2020 – ein sehr subjektiver Bericht…

Einmal im Jahr plant der Vorstand einen besonderen Tag für alle Leiter.

In diesem Jahr wurde vom StaVo lange überlegt, ob der Leitertag überhaupt stattfinden solle – die Möglichkeiten sind doch noch recht eingeschränkt. Dennoch war der Wunsch da, sich gemeinsam zu treffen und nicht nur per Audio- und Videokonferenz, sondern so richtig – also wie früher im reallife. Also mit Sehen, Sprechen, Hören, Gehen und sowas….

Nachdem der Vorstand wochenlang, minutiös und detailliert den Leitertag geplant und durchgetaktet hatte, kam uns die Sonne dazwischen, sodass einen Tag vorher die umfangreiche Planung auf Eis gelegt und quasi aus dem Hut eine Alternative gezaubert wurde. Die Leiter wurden flux informiert, LundL bereiteten fleissig Leckereien vor und ab gings zum Leitertag 2020!

Treffpunkt war wie so oft der Götterbote Hermes. Nach einer relativ kurzen Anreise mit der Bahn, zu der noch D. und S. einstiegen, ging es zunächst zu einer kulinarischen Stärkung so mitten im Wald, die von LundL sehr liebevoll vorbereitet wurde.

Der ein oder andere Waldbesucher schaute neidisch auf unsere Runde – anschließend ging es durch die Technik geleitet in ein ehemals „vermintes“ aber landschaftlich sehr schönes Gelände. Das Angebot von F. an S. hier doch schwimmen zu gehen, wurde nicht angenommen – vermtl. fehlte die Schwimmbux. Am ehemaligen Bahnhof (die Metallungeheuer waren nicht mehr da) ging es zum nächsten Aussichtspunkt und es wurden Überlegungen angestellt, wieviel an Wasser hier wohl drin gewesen sein mag. Die letzte Leiterin, die mit modernster Technik bestens ausgestattet war, stieß zur Gruppe und weiter gings.

Als dann am 3. Aussichtspunkt auch keine Bank gefunden wurde (da hatte wohl F. zu viel versprochen) und die Truppe viel zu schnell unterwegs war (was sollen wir denn jetzt die ganze Zeit machen?), wurde spontan ein längerer Zwischenstopp an einer Rennbahn und den Freunden von Oberix und Astelix getätigt. Einige nutzen auf der Wiese die Gelegenheit den Nichtschlaf der vergangenen Nacht nachzuholen. Auf dem Rückweg („Gehen wir jetzt den gleichen Weg wieder zurück?“), konnte man aufgrund einer Parfüm-Fabrik aus Köln, die hier im Wald ein kleineres Anwesen ihr Eigen nennt, nicht den direkten Weg zur Bahn nehmen, sondern musste einen kleinen Umweg laufen. Dies fiel jedoch niemandem auf. LundL wollten F. überreden, vor dem Rückweg noch den Energiespeicher mittels einer belgischen Spezialität aufzufüllen, aber dieser musste gar nicht überredet werden. Eine Spezialität wurde uns sogar geschenkt, so dass wir frohen Mutes zum Ziel des Leitertages düsen konnten. Einige kannten diesen „historischen“ Ort schon, für die meisten war es jedoch eine Überraschung und das Staunen über diese besondere Location war groß!

Am Ziel angekommen musste dann zunächst ein Schlüssel gesucht werden, da scheinbar die Absprachen nicht eindeutig waren. Aber das war kein Problem und wir konnten einen vergnüglichen Abend mit kulinarischen Leckereien, netten Gesprächen, einem Special-Guest, einer kostenfreien Turmführung für ein Liebespaar (Wo bitteschön sind die 5 Euro??), Gesprächen über Bienen, Wespen und überhaupt, vielen duftenden Räumen, Stimmen aus dem Klo (J. musste schon seit Stunden….) und dem obligatorischen Lagerfeuer verbringen.

Der Leitertag 2020 war sicherlich besonders – aufgrund der derzeitigen Bestimmungen auch vermtl. anders als sonst aber dennoch – so findet zumindest der Autor – sehr gelungen, kurzweilig und vergnüglich!

Pfingstlager 2020 – Von digitalen Werwölfen und analogen Sternen

„Man bekommt den Pfadfinder aus seinem Pfingstlager, aber nicht das Pfingstlager aus einem Pfadfinder“. Diese weisen Worte nahmen sich 30 unerschrockene digitale Abenteurerinnen und Abenteurer zu Herzen und nahmen trotz Pandemie und Kontaktbeschränkungen am Pfingstlager 2020 teil. Die meisten staunten nicht schlecht, als am Donnerstag vor dem Lager ein mysteriöses Paket bei Ihnen abgegeben wurde. Das „Pfingstlager-Care Paket“ enthielt alles, was ein gutes Pfingstlager ausmacht. Vom guten Lagertee über Bastelanleitungen und Material für Workshops bis hin zum spirituellen Impuls waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für spannende drei Tage gewappnet.

Egal ob im digitalen Sternenzelt mit Jörg, bei der Zoom-Werwolfrunde oder dem abenteuerlichen Codename-Scharmützeln, es wurde viel gelacht, gemeinsam entdeckt und gesungen. Auch beim Influencer-Coaching und den Hausführungen kam der Spaß nicht zu kurz. Der Höhepunkt des Lagers war wie immer der bunte Abend, an dem Gruppenkinder und -leiter kreative Beiträge zum Besten gegeben haben. Wie es sich für ein gutes Webformat gehört, wurde auch der internationaler A-Promi Jonas an diesem Abend zugeschaltet.

Der Abschluss des Lagers fand am Sonntag unter Einhaltung der Abstandsregeln im Beethovenpark statt. Wir fanden, dass es sehr viel Spaß gemacht hat und freuen uns auf die nächste, hoffentlich persönlich stattfindende Aktion.

Euer Planungsteam Svenja, Kathrin, Leo und Luca
und die ganze Leiterrunde 🙂

#Scoutingneverstops – Auf den Spuren des Heiligen Georgs

Wer ist eigentlich der Heilige Georg und was hat er mit den Pfadfindern zu tun? In unserer letzten digitalen Gruppenstunde haben wir Wös uns passend zum Georgstag mit dieser und vielen anderen Fragen beschäftigt. Wir haben die Legende über den Heiligen Georg gehört, in einem kurzen Quiz bewiesen, dass wir schon richtige Experten sind und dann alle zusammen Georg mit dem Drachen gemalt. Gerade weil keiner wusste, welche Farben und Ideen die anderen für ihren Anteil des Drachens oder Georgs hatten, haben wir ein tolles buntes Bild erhalten. 🙂 Nach einer kurzen Runde „Wer bin ich“ und unserem obligatorischen „Hol-mir-Spiel“ mit viel Spaß und Bewegung war schon wieder eine schöne Gruppenstunde vorbei.

Georgstag 2020 – ein Videogruß!

Liebe Pfadfinderinnen, liebe Pfadfinder, liebe Eltern,

heute ist der 23. April und wir feiern den Georgstag.
Den Georgstag in unserem Stamm feiern wir – in diesem Jahr natürlich anders – am Samstag, den 9. Mai 2020. Infos dazu folgen!

Für heute möchten wir uns mit einer kurzen Video-Botschaft bei Euch melden!

Viel Vergnügen, bleibt gesund und
Gut Pfad,
Euer Vorstand
Leonie, Leonie und Frank

#Scoutingneverstops – Werwölfe im Düsternet

Werwölfe im Düsternet

Werwölfe, Düsternet? Unsere Jungpfadfindergruppe „Das blaue Wunder“ hat sich trotz Corona und den Osterferien mal wieder zur virtuellen Gruppenstunde getroffen. Die letzten Male haben wir viel „gescribbelt“ oder ein Quiz gespielt. Jetzt ging es aber in den Düsterwald bzw. das Düsternet. Mit Unterstützung aus einem befreundeten Stamm konnten wir die Reise antreten. Wie immer mit kleinen technischen Schwierigkeiten, aber die konnten wir irgendwann auch beiseite legen. Im Düsternet wurde unser Dorf von Werwölfen heimgesucht und die Dorfbewohner versuchten verzweifelt der Plage Herr zu werden. Leider gelang dies nicht und der letzte verbliebene Werwolf hatte zum Schluss das Dorf erobert und gewonnen. So konnten wir wieder eine abwechslungsreiche virtuelle Gruppenstunde beenden. Mal schauen, was die nächsten Wochen bringen…