Tag: ‘Sommerlager’

Endlich wieder Sommerlager

Nach längerer Corona-Pause gab es endlich wieder ein Sommerlager für den ganzen Stamm. Wir fuhren in die Sager Schweiz nahe Oldenburg. Zwei Wochen zelten für 50 Teilnehmer mit unseren Fahrrädern im Gepäck. Auch dieses Lager war sehr erlebnisreich. Schon der bei der Ankunft ging es los, wir mussten bei strömenden Regen unsere Zelte aufbauen. Nachdem nun Yukons, Kohten und Jurten endlich alle standen, ging es an die Erkundung des Lagerplatzes. Der Zeltplatz gehört zur Pfadfinderbildungsstätte Sager Schweiz des VCP und hatte viel zu bieten. Ganz in der Nähe gab es ein altes „Spukhaus“ welches wir eingehend erkundeten und eine Pferdekoppel als beliebtes Ziel für die Teilnehmer. Im Laufe der Tage bauten wir noch einen Bannermast und machten die ersten Ausflüge per Rad. Zum Wildpark oder zum Badesee. Am Gruppentag sind die einzelnen Gruppen ganz unterschiedlich unterwegs gewesen, zum Beispiel fuhren die Rover in Richtung Jadebusen ans Meer, die Pfadis kletterten im Kletterwald, die Juffis wollten eigentlich Schwimmen, landeten dann aber doch beim Kistenklettern und die Wölflinge spielten am Lagerplatz. Kurze Zeit später wanderte die ganze Gruppe zu den Ahlhorner Fischteichen, dort wurde gespielt, Geocaches gesucht oder einfach die Gegend erkundet. Für viele ging es danach auf zum Hike. Zwei Tage unter freiem Himmel in der Natur. Ein echtes Abenteuer. An einem weiteren Tag haben wir uns intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt, ein Thema was uns die ganze Zeit auch begleitete. Es wurde Sirup aus Pflanzen hergestellt, mal darüber diskutiert, ob Nachhaltigkeit auch die Materialpflege umfasst… Beim Aussetzspiel konnte in kleinen Gruppen die Pfadfinderfähigkeiten unter Beweis gestellt werden. Jede Gruppe bekam einen Kartenausschnitt und wurde irgendwo abseits des Platzes abgesetzt und hatte nun mehrere Stunden Zeit wieder zurück zu kommen. Was natürlich alle geschafft haben. Ein Besuch in Oldenburg wurde mit einem Stadtspiel und anschließendem Aufenthalt im Freizeitbad abgerundet und kurz vom Ende des Lagers hatten wir dann noch einen 2-in-1-Tag. Ein besonderes Erlebnis, besonders der „Fryday“. Soviel wurde schon lange nicht mehr frittiert, vom Frühstücksbrot, zu Gemüse, Kartoffelpuffern, ein paar Pommes, Obst und abends sogar die Süßigkeiten. Am Samstag war dann die Wasserolympiade am Badesee und der erste Teil des Abbaus angesagt und am Sonntag mussten wir dann nach zwei spannenden Wochen leider zurück nach Köln. So mancher wäre gerne noch länger geblieben…

36° und es wird noch heißer!? – Juffi-Sommerlager in Dedenborn

Gruppenfoto Juffi-Sommerlager 2020

Puh. Sommerlager in Corona-Zeiten und Hitze pur. Als kleine Bezugsgruppe sind beide Juffi-Gruppen gemeinsam auf einen Pfadfinderzeltplatz nach Dedenborn an der Rur gefahren. Wir haben der Hitze getrotzt und ein wunderschönes Zeltlager regelkonform erlebt. Leider war die Zeit viel zu kurz.

Eine lange Wanderung über den Weihrauchberg führte uns zu mehreren Geocaches und Schmunzelsteinen. An der Ölmühle konnten wir ein kleines Picknick am Bach genießen, passte zur „Schlemmertour“ – so hieß ein Teil des Weges.

Zurück im Lager gab es eine kurze „Bachwanderung“ zur Abkühlung und dann die Vorbereitung des Abendessens samt Stockbrot am Lagerfeuer. Hier haben alle mitgeholfen, sei es beim Holzholen oder -hacken, Feuermachen, Dreibeinaufstellen, Essenzubereitung, …

Begleitet wurde das Lager übrigens die ganze Zeit (morgens, mittags, abends) durch laut blökende Kühe, die irgendwie auch ihren Weg aus dem Gatter gefunden hatten. Spiele (Schlafsackparty!), Quatschen und Gesang am Lagerfeuer mit schöner Gitarrenbegleitung rundeten die Fahrt ab. In guter Gemeinschaft haben wir auf- und abgebaut und ein tolles Lager veranstaltet.