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Wös retten das Stockbrotrezept

Der Zauberer Stockarius hat unserem Stamm das Stockbrotrezept geklaut und jegliche Erinnerung daran aus den Köpfen aller Pfadfinder*innen gelöscht. Oh nein!
Aber zum Glück eroberten unsere Wölflinge das Rezept auf einer spannenden Schnitzeljagd zurück. Mit Kompass, Schaufel und pfadfinderischem Wissen meisterten sie jede Aufgabe, die der Zauberer ihnen auf ihrem Weg stellte. Und das natürlich wie immer alles coronakonform – statt mit den anderen Wös im Team, dann halt mit der eigenen Familie!
Wir freuen uns trotzdem schon wieder darauf, wenn wir wieder normale Gruppenstunden machen können!

Jubiläum, Geocaching und der Travelbug…

Vielleicht hat es der eine oder die andere mitbekommen: beim Jubiläum unseres Stammes im September 2017 – unser 70.ster Geburtstag – wurde ein „DHC-Käfer“ als Travelbug auf die Reise geschickt!

Hä, Travelbug, DHC-Käfer?? Wassn das?

Einige von Euch waren auf den Lagern vermutlich schon mit Jörg auf „digitaler Schatzsuche“ – Geocaching – und haben im Wald, an einem Wegesrand oder sonstwo eine kleine oder große „Dose“, den Schatz, mittels GPS-Gerät gefunden.

Im Rahmen dieses weltweiten Spieles gibt es auch kleine Gegenstände, welche mit einer Tracking-Nummer von Dose zu Dose wandern und somit die Welt erkunden. Das sind sog. „Travelbugs“ – Reisekäfer, welche erstaunliche Routen und Wege nehmen.

Unser „Travelbug“ des Jubiläums sah im September genau so aus:

Unser Travelbug im September 2017

Inzwischen hat dieser Travelbug knapp 5500 km Reise hinter sich und hat schon die Niederlande, Belgien, und die Schweiz besucht. Im Moment ist er in Schweden – und das schon seit August 2020.

Das liegt daran, dass der Cache, in dem der Travelbug sich befindet, unter anderem an einem gefährlichen und nicht leicht erreichbaren Ort lag. Dort waren bisher nur 3 (in Worten DREI) Geocacher – und der Cache ist über 2,5 Jahre alt. Dieser Ort ist scheinbar am A. der Welt, eine recht einsame Insel mit Namen „Tunaolmen“ und liegt 260 km nördlich von Stockholm. Heute ist unser Travelbug hier!

Wenn man die Bilder von der Cacheumgebung anschaut, kann man Fernweh bekommen. Schöne Gegend dort!

Wer den Weg unseres Travelbugs weiterhin „verfolgen“ möchte, kann sich hier informieren!

Vielleicht kommt der Travelbug irgendwann wieder zu uns zurück! Vielleicht schon beim Jubiläum im nächsten Jahr, wenn unser Stamm 75 Jahre alt wird und wir vom 2.-4. September 2022 feiern!

Pfannkuchen online

Um etwas Abwechslung in die Online Gruppenstunden zu bringen, haben unsere Juffis vom blauen Wunder ein Experiment gewagt. Pfannkuchen online. Vor der Gruppenstunde wurden die Kinder über die Zutaten informiert und dann ging es los. Erstmal alle Zutaten und Gerätschaften auf den heimischen Herd bringen. Eier und Milch mischen, und das auch brav nach Anleitung. Man kam sich vor wie in einer Fernseh-Kochsendung oder bei der Zubereitung eines Zaubertranks. Es wurde gequirlt, geschlagen, fein verteilt. Und dann war es soweit. Der Teig durfte in die Pfanne. Goldbraun sollten die Pfannkuchen werden. Und nun das Erfolgserlebnis für die Gruppenkinder, es klappt. Zumindest bei den meisten gab es doch sehr schöne Pfannkuchen. Der eine machte sie sich süß, der andere herzhaft. Und zum Schluss haben wir sogar gemeinsam gegessen – wobei manchmal auch die restlichen Familienmitglieder von den neuen Backkünsten der Kinder profitieren konnten. Und das alles per Handy online. Mal ein neues, aber auch schönes Gemeinschaftserlebnis. Und vielleicht gibt es in einer der nächsten Gruppenstunden eine Fortsetzung…

285 Ostereier und 25 eifrige Kinder

Auch das Osterfest war in diesem Jahr ganz anders als sonst: Das große Familienfest, Freunde treffen, das riesige Osterfeuer und vielleicht sogar ein kleiner Urlaub blieben aus…
Aber der Osterhase kam trotzdem zu uns und versteckte Schoko-Ostereier, Halstuchknoten und Ostereier rund um Kirche und Jugendheim und obwohl er mit größter Mühe versuchte, es unseren Wölflingen besonders schwer zu machen, hatten sie mit ihrem pfadfinderischen Geschick keinerlei Probleme, alles zu finden.
Wir hoffen, dass ihr alle wunderschöne Ostern hattet und wir im nächsten Jahr wieder gemeinsam ums Osterfeuer stehen und Ostereier suchen können.

Text: Anna

Virtuelles Treffen statt Lagerfeuer-Stimmung – Bericht im Kölner Stadtanzeiger

Vor ein paar Wochen bekamen wir Juffis vom Blauen Wunder in unserer Online-Gruppenstunde Besuch von Florian Eßer, einem freien Journalisten, der auch für den Kölner Stadtanzeiger schreibt. Er wollte mit uns über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf uns sprechen. So haben wir ihm erzählt, was wir als Pfadfinder seit Anfang der Pandemie vermissen. Unsere wöchentlichen Treffen am Jugendheim, die Gemeinschaft, unsere Zeltlager und die vielen Aktionen. Dazu berichteten wir, was wir statt dessen nun machen. Gruppenstunden online mit möglichst viel Abwechslung, digitale Aktionen und die Nutzung der kurzen Zeiten der realen Zusammentreffen. Zuletzt konnten wir auch noch einen Ausblick in die Zukunft geben und wir freuen uns, wenn bald alles wieder normaler wird. Das Ergebnis unserer Berichte könnt ihr in dem Artikel sehen, den uns der Kölner Stadtanzeiger freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Online-Krimidinner der Pfadigruppe „FoodMood“

Text : Klea

In der momentanen Situation geht vieles leider nicht, oder zumindest nicht so, wie wir es gewohnt sind. Warum also nicht etwas anderes, eventuell ganz neues, spannendes ausprobieren?

Die „FoodMood“-Gruppe trifft sich während der aktuellen Situation immer mittwochs über Zoom und da viele Dinge in der momentanen Zeit offensichtlich anders laufen, als sie es sonst tun würden, dachten wir uns, dass man doch auch mal andere Dinge in den Gruppenstunden machen kann, als man das sonst tun würde. Online-Gruppenstunden bieten natürlich auch neue Möglichkeiten, wie z.B. das Spielen von Online-Games wie „Skribbl.io“ oder „Among us“, was wir relativ zu Anfang des 2. Lockdowns auch öfters getan haben.

Sie stellen aber auch Raum für ganz neue Ideen oder anders/neu umgesetzte Ideen zur Verfügung, wie zum Beispiel ein Krimi-dinner, welches über Zoom stattfindet. Genial organisiert und geplant von Niko und Kathrin, mit perfekt verteilten Rollen und einer spannenden Story veranstalteten wir also am 27. Januar diesen Jahres unser erstes Zoom-Krimidinner.

Bei einem Krimidinner geht es ja darum, in Rollen zu schlüpfen, unter denen sich ein Mörder befindet, welchen die anderen Teilnehmer im Laufe des Abends durch Diskussionen über mögliche Tatmotive und Beobachtungen, die mit der Tat zu tun gehabt haben könnten, zu entlarven versuchen. Das Ganze nennt sich Krimidinner, da Essen ebenfalls ein Teil des ganzen ist, normalerweise dadurch, dass jeder etwas mitbringt und alle von allem essen. Bei unserer Online-version hat jeder für sich selbst gekocht und gegessen. wir hatten den Tag vorher unsere Rollenbeschreibungen über Signal erhalten und hatten genügend Zeit, uns auf die Rollen vorzubereiten. Wir konnten uns passend zu unserer Rolle anziehen und uns auf das Verhalten dieser einlassen.

Während des Abends wurden wir dann mit den anderen Rollen vertraut gemacht und erfuhren von dem Mord, welchen wir versuchten durch Diskussionen aufzuklären, was wirklich spannend und unterhaltsam war. Von Niko und Kathrin erfuhren wir über Signal immer wieder kleine Ausschnitte über die Vergangenheit unserer Charaktere und über andere Hintergründe die wir für die Diskussion gebrauchen konnten, was wirklich sehr aufregend war. Durch die verschiedenen Persönlichkeiten unserer Charaktere war das ganze zusätzlich wirklich witzig. Die Nachrichten erhielten nur die einzelnen Personen selbst, nicht die ganze Gruppe, dadurch war es auch noch interessanter, da man sich jedes mal, wenn jemand mit neuen „Argumenten“ oder Beschuldigungen in die Diskussion kam, fragen konnte, wer wohl als nächstes einen Hinweis oder ein Motiv zur Beschuldigung anderer Rollen erhalten würde… Selbst die Rolle des Mörders wusste bis zum letzten Moment nicht, dass sie den Mord begangen hatte. Auch das erfuhr die Person durch eine Nachricht über Signal. Insgesamt war das ganze wirklich aufregend und unterhaltsam und hat uns allen sehr viel Spaß gemacht .

(Klea)

Weihnachtsbäume für Pedro Segundo

Wir freuen uns verkünden zu dürfen, dass wir wieder fast unser Spendenziel erreicht haben. Und wollen uns ganz herzlich bei allen Spender * innen und tatkräftigen Helfer * innen bedanken.Trotz der Umstände des letzten Jahres, hatten wir einen tollen Verkauf!

Wir hoffen dieses Jahr wieder mit einem großen Weihnachtsmarkt und einer zusätzlichen Spende für eine gemeinnützige Organisation in Köln aufwarten zu können.

Und wer hat denn nicht die tollen Buden mit allerlei Krimskrams, das Lagerfeuer und die leckeren Waffeln vermisst?

Lagerfeeling in der Gruppenstunde

Da wir Wös Lagerfeuer, Lagerbauten und einfach alles was zu einem Zeltlager gehört vermissen – hieß es für uns kurzerhand: Wenn wir nicht ins Lager können, dann kommt das Lager eben zu uns nach Hause!

In den letzten Gruppenstunden haben wir fleißig Kothen, Jurten, Bannermäste und alles was zu einem richtigen Lager dazugehört gebastelt! Und weil das Feuer für uns doch mit am wichtigsten ist, haben wir heute gemeinsam über einem Teelicht Marshmallows gebraten. Mit den richtigen Liedern und Spielen kam dann wirklich ein bisschen Lagerstimmung auf! Ein paar von uns haben sogar zuhause gezeltet! Und einen Geburtstag haben wir auch noch gefeiert – über Zoom zu singen ist doch immer wieder lustig! 😊

So schön wir diese Gruppenstunde auch fanden, wir freuen uns jetzt schon alle riesig, wenn wir wieder gemeinsam am richtigen Feuer sitzen können!

Die Galerie wurde nicht gefunden!

Friedenslicht 2020 – Bleibt alles anders…

Normalerweise wird am 3. Advent um 15 Uhr im Kölner Dom unter der Teilnahme von 2000 Pfadfindern das Friedenslicht aus Bethlehem ausgesandt und um 17.15 Uhr – nach dem Ende des Weihnachtsmarktes – im Kieler Dömchen in Lindenthal verteilt.

Normalerweise….

In diesem Jahr ist bekanntlich nichts normal. So wurde das Licht mit zwei PKW´s von Wien in die Orte Deutschlands gebracht.

Die Diözese holte das Licht in Siegburg an einer Autobahnraststätte ab und Nils Kerstan, amtierender Bezirksvorstand, brachte das Licht nach Lindenthal in die Kirche St. Albertus Magnus.

Nils Kerstan übergibt das Friedenslicht

Dort bestand die Möglichkeit bis 19 Uhr das Lied abzuholen. Nicht nur Pfadfinder aus Sülz, Müngersdorf, Ehrenfeld und Worringen holten das Licht dort ab, sondern auch viele Kommunionkinder und Eltern, Pfarrerin Ulrike Gebhardt aus der Evangelischen Gemeinde, Vertreter des Klosters zur Hl. Elisabeth, Seelsorger aus Rodenkirchen und Weidenpesch, Gäste aus Rösrath und Dormagen und viele Gemeindemitglieder aus unserer Pfarrei. Auch die Mitarbeiter*innen der Feuerwache 3 haben traditionell das Friedenlicht wieder erhalten.

Trotz der besonderen Situation ist dieses kleine Licht für viele ein Zeichen der Hoffnung in dunkler Zeit!

Weihnachtsbaumverkauf & Lieferservice am 3. Advent

Liebe Gemeinde,

leider müssen wir schweren Herzens den diesjährigen Weihnachtsmarkt der Pfadfinder des Stammes Dom Hélder Câmara absagen. Trotzdem möchten wir den Weihnachtsbaumverkauf anbieten, damit wir auch dieses Jahr die Einnahmen an unser Patendorf Pedro Segundo in Brasilien spenden können.

Wann: 3. Advent-Sonntag zwischen 11 und 15 Uhr auf dem Kirchplatz (St. Albertus Magnus, Suitbert-Heimbach-Platz 9, 50935 Köln)

Weihnachtsbaumaktion 2020

Sie kennen jemanden, der auf Grund der aktuellen Situation nicht zum Verkauf kommen möchte? Kein Problem, wir sind für Sie und euch da: hier einfach das Formular ausfüllen!

Falls, das zu umständlich sein sollte oder Fragen aufkommen, einfach eine E-Mail an: Weihnachtsbaum@helder-camara.de

Bitte habt Verständnis dafür, dass wir nur eine bestimmte Stückzahl pro Baumart und -größe haben. Und euch nur die ungefähre Lieferzeit geben können. Wir geben unser bestes.

Wichtig: Bitte haltet einen Umschlag mit dem Baumgeld bereit. Dann können wir ganz kontaktlos liefern.

Es gelten alle inzwischen normalen Hygienebeschränkungen: 1,5 m Abstand, möglichst kontaktloses Verhalten und natürlich Mund-Nasen-Schutz.

Wir wünschen euch allen eine schöne Adventszeit und ein kommendes frohes Fest!

Die Weihnachtswichtel vom Stamm Dom Hélder Câmara