Es war ein Fest – 75jähriges Jubiläum

Im Jahr 1947 wurde unser Pfadfinderstamm unter dem Namen Kreuzritter gegründet. Jetzt, 75 Jahre später, heißen wir schon lange nach dem brasilianischen Bischof Dom Hélder Câmara. Aber genug der Vorrede. Dieses Jahr haben wir unser 75jähriges Bestehen ganz groß gefeiert. Geeigneter Ort war mal wieder die Wiese am Fort IV in Deckstein – ganz in der Nähe zur Teufelsschlucht, welche regelmäßiges Ziel von Gruppen und Stammesaktionen ist.

Es kamen über 250 Besucher, Ehemalige, aktive Mitglieder, Freunde und Förderer. Nachdem der Stammesvorstand unser Jubiläum offiziell eröffnet hat, gab es Grußworte der Bezirksbürgermeisterin, aus dem Förderkreis unserer Partnergemeinde in Brasilien und vom Bundesvorstand der DPSG. Ein Ensemble aus der Ukraine sorgte mit einem musikalischen Auftritt und Tanz für gute Stimmung. Wer sich für die Geschichte des Stammes interessierte, konnte sich im Jurtendom, der dem Krieler Dom nachempfunden war, über die letzten Jahrzehnte informieren. Ein feierlicher Gottesdienst und ein anschließendes Abendessen rundete das Fest ab. Lange wurden noch Geschichten aus alten Zeiten erzählt und viele trafen sich seit langer Zeit wieder beim Kerzenschein. Wir danken allen Gästen für dieses schöne Fest und freuen uns auf viele weitere Jahre aktiver Pfadfinderarbeit in Köln-Lindenthal.

Und wer wissen möchte, wie so eine Jubiläumsfeier aus Sicht eines Wölflings war, der muss einfach weiterlesen, was Maxi und Julian jeweils für uns geschrieben haben.

„Am Freitag dem 2.9. wurden die Zelte aufgebaut und am Samstag wurden die Zelte bezogen; die Wölflinge, Juffis und Pfadis, die nicht bei den Eltern schlafen wollten, schliefen in dem Fritz, die Rover und die Leiter in einer Knüpf-Jurte und die Eltern und die Kinder in der Schlaufen-Jurte. Als nächstes kam die Stammesversammlung bei der Kathrin sich verabschiedet hat. Beim Gottesdienst wurde ein Experiment gemacht (mit Kohle, Sand und Wasser), danach wurde gesungen und die Fürbitten wurden vorgestellt. Das Lager über wurde sehr viel Musik gespielt. In der Hochjurte wurden Aufnäher verteilt und eine große Galerie stand in der Hochjurte. Das Kerzenfeuer war toll. Am Sonntag wurde leider auch schon wieder abgebaut. Aber es war eine sehr tolle Zeit auf Fort-Deckstein.“

„Samstag, 3.9.2022. Um 11:00 Uhr beginnt der Tag mit der Stammesversammlung. Um 15:00 Uhr beginnt die eigentliche Feier. Als wir ankommen reservieren wir uns ein Lager. Nun startet das tolle Programm. Es gab Musik und es sind auch drei ukrainische Frauen auf die Bühne gekommen, die schöne Lieder aus der Ukraine gesungen haben. Danach gab es Workshops. Wir konnten z.B. ukrainische Tänze lernen oder uns den Namen in ein selbstgeschnitztes Holzstück brennen lassen. Jetzt startet der Gottesdienst mit dem Thema Freundschaft. Wir haben über das Thema gesprochen und gesungen. Schließlich gab es viel freie Spielzeit und Abendessen. Zuallerletzt gab es ein Lagerfeuer aus Kerzen, mit vielen typischen und bekannten Pfadi-Liedern bei denen wir kräftig mitgesungen haben. Am nächsten Morgen als wir aufgewacht sind gab es die Morgenrunde und danach leckeres Frühstück. Nun kam der Abbau. Es gab viel zu tun. Als wir endlich fertig waren gingen wir nach Hause – es war ein Meeeeega Jubiläum!!!“

Zuguterletzt sei noch auf unsere kleine Bildergalerie verwiesen.

Podcast mit den Pfadfindern

Wer zuletzt Montags bei der Gruppenstunde war, war evtl. etwas überrascht. Leo und Jörg waren im kleinen Gruppenraum, ganz im Gespräch vertieft und vor Mikrofonen. Wir waren Interviewpartner beim Podcast „Ausfahrt Köln-West – Die katholische Kirche im Kölner Westen“. Stefan Klinkhammer moderierte die Folge und wir berichteten über unseren Pfadfinderstamm, die letzten Lager und über das anstehende 75jährige Jubiläum. Hört euch doch mal die Podcast-Folge des Sendungsraum Köln-West über uns an und lauscht unserer Plauderei.

…auf ins Abenteuer Cordon Bleu – Das Juffi-Sommerlager 2022

Nachdem wir schon eine spannende erste Woche mit Pippi Langstrumpf in Belgien erlebt hatten, sollte es für die Jungpfadfinder ins nächste Abenteuer gehen. Wir fuhren von Merkenveld über Brüssel – Paris (!) – Straßburg – Epfig zum Scout Camp du Heissenstein der „Scout et Guides de France“ im malerischen Elsass. Dort sollte das Cordon Bleu stattfinden, ein Ziel des Lagers ist es, deutsche und französische Sippen zusammenzubringen und ein gemeinsames Lager zu organisieren. Das Lager wird von der DPSG und der SGDF ausgerichtet. Neben unserer Gruppen waren Gruppen aus Paris und Grenoble dabei.
Schon die Fahrt war ein Abenteuer für sich, welches wir aber als gute Gruppe gemeinsam gemeistert haben.

Am Zeltplatz wurden wir mit einer „La-Ola-Welle“ unserer französichen Partnergruppe empfangen, was schon bewegend war. Abends wurde dann erst noch die letzten Schlafplätze fertig gemacht, gegessen und dann müde ins Bett gefallen.

Der nächste Tag war auch als Ruhetag angesetzt, aber wir haben schon kleine Spiele gemeinsam mit den Juffis aus Frankreich gemacht. Montag gings dann erstmal nach Straßburg, wo wir das Straßburger Münster (Cathredrale Notre Dame de Strasbourg) als guten Treffpunkt vereinbarten. In kleinen Gruppen konnten die Juffis dann die Stadt unsicher machen und bei einer gemeinsamen Bootstour haben wir die Geschichte und Kultur der Stadt kennen gelernt. Im Anschluss war noch ein wenig Freizeit, wo wir teilweise Geocachen waren oder noch das ein oder andere an Souvenirs suchten. Zum kulturellen Abschluss gings zum Flammkuchenessen, ein kulinarischer Genuss. Und schon war der nächste Tag vorbei.

Zurück am Lagerplatz gab es Spiele zur Sprachanimation und für die die wollten und konnten auch einen kleinen Hike mit Übernachtung in einer Burgruine und Wasserschlacht im Bach. Währenddessen brannte uns überall die Sonne auf die Haut und hat uns müde gemacht. Abends haben wir den Sternenhimmel beobachtet und über Gott und die Welt philosophiert…

In den gemischten Sippen/Equipages wurde z.B. gekocht oder notwendige Lagerarbeiten vorgenommen. So näherte sich auch schon langsam aber stetig der letzte Tag. Nach einem abendlichen großen Abschiedsessen gab es noch viele Spiele und wir verbrachten gemeinsam die letzte Nacht unter freiem Himmel (was wir auch schon einige Tage vorher, tw. mit Regenüberraschung, machten). Wir haben in dieser Woche erfahren was französische Juffis auf dem Lager machen und wie ein typisch französischer Lager-Tag aussieht.

Am Samstag war dann morgens die Abreise mit der Bahn nach Köln. Vielen Dank an alle Juffis und Leitenden und besonders die Eltern, die uns unterstützt haben und so ein schönes Juffi-Sommerlager ermöglichten!

Hey Pippi Langstrumpf!

Hey – Pippi Langstrumpf, trallari trallahey tralla hoppsasa, Hey – Pippi Langstrumpf, die macht, was ihr gefällt!

Gemeinsam mit Pippi Langstrumpf verbrachten wir eine wunderschöne Woche mit dem gesamten Stamm in Hopper Merkenveld in Belgien.

Direkt am ersten Abend wurden wir zu einer gruseligen Nachtwanderung von einem auf dem Zeltplatz benachbarten Stamm eingeladen – für den ein oder anderen ein Highlight des Lagers!

Außerdem retteten wir Kapitain Efraim Langstrumpf, besiegten den Piratenkönig im Monkeyball, setzten uns in Antirassismusworkshops in den unterschiedlichen Stufen mit dem Thema Rassismus im Allgemeinen und im Speziellen bei Pippi Langstrumpf auseinander und haben sogar die Spagetti nach Pippi’s Art mit der Schere gegessen.

Und dann kam noch Überraschungsbesuch von den drei ???. Vielen Dank hier nochmal an Die drei ??? und die verschwundene Roverrunde für diesen tollen Tag, an welchem wir erst an verschiedenen Stationen und dann im Chaosspiel das Geheimnis um das geklaute Kirschkuchenrezept lüften konnten.

Das klassische Stratego, ein Tag am Strand, ein Besuch in Brügge und unsere allabendlichen gemütlichen Lagerfeuerrunden mit viel Gesang und Stockbrot durften natürlich auch nicht fehlen!

Trotz einiger gesundheitlicher Zwischenfälle ein rundumgelungenes Lager und eins wissen wir jetzt sicher: In Teamwork und Improvisation bei ungeplanten Vorkommnissen sind wir echt spitze!

Wer gewinnt den Hauspokal?

Über das Pfingstwochenende trafen sich fast 70 Zauberer und Hexen für ein magisches Schuljahr von vier Tagen (wie schnell doch die Zeit vergeht). Mit dem Hogwarts-Express kamen die Kinder dank des 9-EUR-Tickets nach und nach in Hogwarts-Dedenborn an. Für manche waren es spannende Umwege und interessante Erfahrungen (sind wir wirklich zu schwer für einen Zug? Wieviele Rucksäcke passen in einen Bus? Wie lange dauert eine Wanderung eigentlich und sind wir auf dem richtigen Weg?). Nachdem der sprechende Hut die Kinder in die Häuser Slytherin, Hufflepuff, Ravenclaw und Gryffindor eingeteilt hatte ging es nun um die Frage: Wer gewinnt den Hauspokal? Doch zuvor gab es das erste Essen aus der fabulösen Küche unserer Hauselfen zu genießen. Nachdem die erste Nacht vorbei war konnte am Morgen die aktuellen Nachrichten aus dem Tagespropheten gelesen werden (verletzte eine fliegen Kloschüssel wirklich zwei Muggel?). Dann begann der Schulunterricht. Die Kinder lernten sich in Türe zu verwandeln, magische Kräuter zu erkennen und probierten verschiedene Zaubertränke. Die Zeugnisnoten waren überwiegend dann „ohnegleichen“. Es folgten Workshops wie Zauberstäbe schnitzen, Märchen von Beedle dem Barden lauschen oder Butterbier brauen. Wer wollte konnte sich auch von GPS-Geräten zum Baum der Cachersteine führen lassen. Am Abend folgte dann das große Pfadfinderversprechen. Für manche eine sehr emotionale Erfahrung. Am zweiten Morgen (nachdem uns der Tagesprophet mit neuen Infos versorgte) folgte das große Quidditch-Turnier der Häuser. Gewonnen hat Ravenclaw. Nach und nach ging das Lager nun zu Ende und es wurde spannend. Welches Haus hat den Hauspokal gewonnen? Gryffindor wurde als der Sieger erkoren. Montag ging es dann nach einer kleinen Wanderung mit Bus und Bahn wieder in die zurück in die Heimat der Muggel. Danke an alle Eltern, die noch an der Kirche mitgeholfen haben das Material aus- und einzuräumen!

Georgstag und Hochstufung 2022

Mit viel Spiel, Spaß und Lagerfeuer haben wir gestern einen tollen Georgstag zusammen verbracht. In der Teufelsschlucht haben wir in verschiedenen Geländespielen zunächst versucht den bösen Drachen mit Futter zu besänftigen. Als dieser dann unsere Prinzessin entführte haben wir ihn, nach einem weiteren Spiel, letztendlich vertreiben und die Prinzessin retten können.

Jetzt war es Zeit sich in den Gruppen zu verabschieden, z.B. mit orangenen „Cocktails“ bei den Wös, da an diesem Abend noch ein feierlicher Teil, die Hochstufung anstand.

Nachdem wir uns am Lagerfeuer beim Grillen gestärkt hatten, machten wir uns auf in den Rosengarten. Nach einem kurzen spirituellen Impuls wurden die Ersten gestuft und nach erfolgreich abgelegter „Prüfung“ von ihrer neuen Gruppe in Empfang genommen. Herzlichen Glückwunsch hierbei auch an Christina und Lars zu ihrem Leitendenhalstuch!

Anschließend wurde bei Lagerfeuer, Kuchen und Marshmallows am Jugendheim der Abend ausklingen gelassen.

Spendenaufnäher Ukraine

Liebe DHC-ler,

die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg hat anlässlich des derzeitigen Krieges in der Ukraine eine Spendenaktion in Kooperation mit dem Rüsthaus ins Leben gerufen. Wir als Stamm möchten uns gerne daran beteiligen und bieten euch an, eine Sammelbestellung aufzunehmen. Dies spart Versandkosten für euch und verringert die Belastung der Umwelt durch reduzierte Transportwege.

Mehr dazu findet Ihr in der Downloaddatei:

Endlich sehen wir uns wieder – Planungsfahrt 2022

Mit vielen neuen Ideen, einer gehörigen Portion Motivation und ganz viel Vorfreude auf die kommenden Aktionen sind wir glücklich und müde von unserer Planungsfahrt zurück gekommen. Nachdem wir am Freitag Abend den Nubbel mit all seinen (Corona-)Schandtaten verbrannt haben, konnten wir am Samstag erfolgreich das kommende Jahr planen und wichtige Themen besprechen. Außerdem haben wir beim „Schäfchen in den Stall bringen-Spiel“ überlegt, was unsere Rollen in der Leitendenrunde sind und wie wir zusammenarbeiten. Der Spaß kam natürlich auch nicht zu kurz! Egal ob beim Hühnchenspiel, der Reise nach Jerusalem, Verstecken im Dunklen oder beim Tanzen – viel zu lachen gab es immer. So manch ein Nachbar fragte sich zwischenzeitlich sicher, ob neben ihm ein Zoo eröffnet wurde. 😉 Nach so langer Zeit, in der wir uns digital gesehen haben, war es einfach toll, sich wiederzusehen, miteinander zu reden und sich auszutauschen! Fazit der Reflexion: Können wir nicht noch fünf Tage bleiben?

„Wö sind unsere Gruppennamen“ war erfolgreich!

Nach der langen Pandemie-Pause konnten wir endlich mal wieder eine tolle Aktion machen. Wir haben viele neue und auch alte Gesichter von Geschwistern und anderen Wölflingen gesehen. Es wurde das Chaos Spiel gespielt und dabei Ideen für die neuen Gruppennamen gesucht. Es gab tolles Wetter und alle hatten viel Spaß. Wenn euch das schon gefallen hat, dann freut euch auf das Sommerlager. Weitere Infos dazu folgen.

Stand with Ukraine

Liebe Pfadfinder*innen, Liebe Eltern, Liebe Alle!
wir wenden uns heute mit einem kurzfristigen Hilferuf an euch. Für uns alle sind die Ereignisse in der Ukraine kaum zu ertragen. Die Bilder von zerstörten Städten und flüchtenden Menschen tun uns im Herzen weh. Daher möchten wir uns als Leitendenrunde für die Menschen, die sich noch vor Ort befinden, engagieren und bitten dafür um eure Unterstützung.

Es werden immer noch Sachspenden v.a. in Form von Medikamenten und medizinischem Material benötigt. Wir wissen, dass es nicht allen zeitlich möglich ist, Spenden zu einer Sammelstelle zu bringen. Deshalb würden wir gerne eine Sammelaktion über die kommende Woche veranstalten und die gespendeten Güter anschließend zum blau gelben Kreuz in die Südstadt bringen.

Konkret benötigt werden:

Medikamente:

  • Hochwertige blutstoppende Venenstauer
  • Verbandsmaterial & Erste-Hilfe-Koffer IFAK (vollständig bestückt),
  • Ibuprofen, Paracetamol, andere Schmerzmittel, Antipyretika, Durchfallmittel, Bandagen
  • Infusion; Natriumchlorid, Sterofundin, Huck, Gelaspan, Plasmoven
  • Spritzen aller Größen außer Insulin 
  • Adrenalin / Noradrenalin
  • Ondansetron 100 mg; Magnesia; Naloxon; Nimesil / Blattlaus
  • Verstärktes Band mit minimalen Windungen; Antivirale und schleimbildende Wirkung – Dopamin; Hidazepam; „Barvolal, Corvalment, Corvalol.“

Sonstiges:

  • Mittel der Körperpflege (Drogerie), Zahnpasten und Bürsten, Windeln und Pads, Antiseptika
  • Powerbänke, Batterien, Akkus, Kerzen, Taschenlampen
  • Erste-Hilfe-Koffer, Thermounterwäsche  (ab Größe M), Gaskocher und Campingkocher, Kartuschen dazu, gute Benzin- oder Dieselgeneratoren
  • Funkgeräte bis zu 10 km Reichweite, 18 Stunden Akkulaufzeit, Spritzwassergeschützt, Radiogerät FM
  • Lang haltbare Lebensmittel, Energieriegel, Trockenfrüchte, Nüsse, Konserven, Nudeln, Getreide, Instant-Cerealien, Einmannpackungen, Wasser 5 L, Kaffee (gebrüht / Instant), Tee, Zucker, Riegel
  • Schuhe Größe 31&35
  • Kleider Größe 134&140

Falls es euch möglich ist, Dinge von dieser Liste bei uns vorbeizubringen, würden wir uns sehr freuen, diese in den Gruppenstunden am Jugendheim entgegenzunehmen.

Montag 18.30-21.00 Uhr
Dienstag 18.30-20.00 Uhr
Mittwoch 18.30-20.00 Uhr
oder wir sprechen ggf. gerne einen individuellen Termin mit euch ab!

Wir danken euch im Voraus für eure Unterstützung!
Gut Pfad, die Leitendenrunde